Das neue Gebäude liegt an der Hauptverkehrsachse durch Einsiedeln.
Es steht prominent am Dorfplatz im ‚Schatten’ des Dorfzentrums, das erhöht auf einem Sockel steht (dominante Treppenanlage).
Als Reisender mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Pilger) wird man zwangsläufig am Dorfplatz vorbei kommen. Das jetzige Gebäude trägt dieser Position kaum Rechnung. Es ist denn auch der Wunsch und die Absicht einen klaren städtebaulichen Eingriff vorzunehmen.

Als Gegenüber des Gemeindezentrums wird eine fliessende, harmonische Gebäudeform vorgeschlagen.
Der Neubau versteht sich als Drehpunkt des Dorfplatzes und der umgebenden Strassenführung. Er ist gestalterisch auf allen drei Fassaden gleichwertig behandelt. Durch die Ausbuchtungen der Fassade wird die Wegleitung zusätzlich inszeniert.
Durch die Zusammenlegung der beiden Grundstücke Kat. Nr. 690/689 wird ein ausgewogenes Volumen erreicht.

Die Materialisierung der rückseitigen Fassade mit Holzschindeln ist eine Referenz zu den historischen Bauten in Einsiedeln.

-Gliederung:
Sockelgeschoss mit als Schaukasten wirkenden Fenstern.
1. bis 4. Obergeschoss geschlossene Fassade mit Einschnitten für Terrassen, frei verteilte schmale Lochfenster.
Attika zurück versetzt, Vollverglasung.
Dachkante bezieht sich auf Fassadenverlauf der unteren Geschosse.

Durch diese Gliederung wirkt das Volumen strukturiert und in der Massstäblichkeit seiner Umgebung angepasst. Das Gebäude gibt dem Dorfplatz ein neues Gesicht ohne die umliegenden Bauten Ihrer Identität zu berauben.